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Insektensommer – zähl mit! 2. - 11.8.2024 !

6. September 2024 - Beim NABU-Insektensommer wird am häufigsten im Garten gezählt. Daran wird deutlich, wie wichtig dieser Lebensraum für die Insekten ist, die ansonsten immer weniger Platz und Nahrung finden. In diesem Refugium wurde 2024 am häufigsten die Feuerwanze gezählt.

In diesem Jahr wurde die Feuerwanze am häufigsten gemeldet, gefolgt von der Ackerhummel und der Honigbiene.

Schmetterlinge hingegen wurden wie im vergangenen Jahr selten gesichtet. Wetterextreme, ein mangelndes Nahrungsangebot und schrumpfende Lebensräume machen es den Tagfaltern schwer, in den gewohnten Gebieten zu überleben. „Vielen Tagfalterarten scheint es zunehmend zu warm und zu trocken zu werden, weshalb sie sich vermutlich in kühlere Regionen zurückziehen”, so Breitkreuz.

Gleichzeitig gibt es aber unter den Insekten auch Gewinner in der Klimakrise. Arten wie die Europäische Gottesanbeterin und die Blaue Holzbiene breiten sich zunehmend in Deutschland aus, da sie von den wärmeren Temperaturen profitieren. Insbesondere die Blaue Holzbiene, die früher selten war, wird inzwischen vermehrt auch in Norddeutschland gesichtet.

Gemeine Feuerwanze - Foto: Marcus Bosch
Gemeine Feuerwanze - Foto: Marcus Bosch

Der Vogel des Jahres 2024 ist ... der Kiebitz

Fast 120.000 Menschen haben bei der Wahl zum Vogel des Jahres mitgemacht – und dabei am häufigsten den Kiebitz gewählt. Der „Gaukler der Lüfte“ war früher noch sehr häufig zu sehen, mittlerweile aber gilt er als stark gefährdet.

Der Kiebitz ist Vogel des Jahres 2024 - Foto: LBV/Hans Clausen
Der Kiebitz ist Vogel des Jahres 2024 - Foto: LBV/Hans Clausen

NABU Online-Lernplattform für alle, die sich im Naturschutz engagieren

Hundsangen – Artenschutz, Biodiversität, Klimakrise. Das sind Themen, die längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Immer mehr Menschen wollen sich aktiv für den Naturschutz einsetzten. Dafür brauchen sie neben Interesse und Engagement vor allem Wissen. Der NABU bietet darum jetzt eine Lernplattform, auf der sich alle Naturinteressierten auf die Aufgaben im Naturschutz vorbereiten können. 

Unter www.NABU-wissen.de gibt es beispielsweise Kurse zu den Schutzgebieten, zum Bau von Nistmöglichkeiten für Vögel und zum Fledermausschutz. Auf der Online-Plattform erfahren ehrenamtlich engagierte Menschen, wie Arten und Lebensräume geschützt werden, aber auch wie sie sich selbst beim Einsatz für die Natur schützen, etwa bei der Krötenwanderung an Verkehrsstraßen. Zudem gibt es Hintergrundinformationen über den NABU, darüber wie der Verband strukturiert ist und funktioniert. Dort erfährt man auch, wie die Naturschutzverbände und die zuständigen Behörden zusammenarbeiten, auf welchen Rechtsgrundlagen Naturschutz basiert und wie Naturschutzrecht angewendet wird.

Fotos oben, von links nach rechts: Martin Dietz, Peter Fasel





Interessante Aufgaben - klarer Zeitaufwand - mitmachen

Gemeinsam können wir was bewegen!
Gemeinsam können wir was bewegen!

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Sie haben Lust, sich für die Natur einzusetzen? Mit einer Aufgabe, die Ihnen wirklich liegt? In einem netten und naturbegeisterten Team? Mit zahlreichen Möglichkeiten, etwas dazu zu lernen? Und einem von Ihnen selbst bestimmten Zeitaufwand? Dann sollten wir uns kennen lernen!